Warum wir auf synthetische Zusätze verzichten
Als wir im Jahr 2016 Mirals Tiernahrung gründeten, haben wir uns genau überlegt, wie unser Futter für unsere damalige fünfjährige Hündin Miral sein müsste. Bisher hatten wir sie immer aus Überzeugung gebarft. Die Trainingsteilnehmer unserer eigenen Hundeschule Luftleine – Leinenloses Vertrauen besuchten nicht nur regelmäßig unser Training, sondern auch unsere Barf-Seminare. Oft wurden wir gefragt: Wenn man nicht Barfen will oder kann, was müsste dann in der Dose sein?
Um diese Frage zu beantworten, haben wir zunächst mit vier Sorten Nassfutter begonnen. Damals noch in Bio-Qualität, natürlich ohne synthetische Zusatzstoffe, bei einer kleinen Manufaktur in Bayern. Schnell mussten wir aber feststellen, dass nicht alles Bio ist, was es verspricht, und haben das hinterfragt. Woher kommt das ganze Fleisch, Obst und Gemüse, welches in unseren Dosen landet? Gibt es in Deutschland überhaupt so viel Bioware, dass es für Menschen und Tiere reicht? Nein! Hier wurde sehr viel Ware aus dem EU-Ausland eingesetzt, alles zwar mit garantiertem Biosiegel, aber eben über viele tausend Kilometer bis nach Deutschland transportiert. Zudem sind in anderen Ländern in der BIO-Verordnung eben Dinge erlaubt die uns ein wenig die Haare aufstellten, (z.B. Bio-Gänsestopfleber).
Daher haben wir uns bereits 2017 entschlossen, unser Nassfutter in Norddeutschland produzieren zu lassen. Nicht mehr in Bio-Qualität, aber dafür regional, saisonal und Artgerecht. Bei der Umstellung wurden wir gefragt, warum wir keine synthetischen Zusatzstoffe in unseren Produkten wünschen, um unser Futter als Alleinfuttermittel deklarieren zu können. Für unseren Hersteller lagen die Vorteile des Zusatzes eines „Mineralstoffmixes“ auf der Hand. Hört sich doch gut an, oder? Bei jedem Futtertest fallen alle Marken ohne synthetische Zusatzstoffe durch und werden mit dem Prädikat „Mangelhaft“ abgestraft. Warum ist das so? Die Vorgaben bei einem Futtertest sind die, dass der Hund durch das Verfüttern einer Tagesration alles erhält, was er benötigt. Ob natürlich, in der Natur vorkommend, oder künstlich aus dem Labor, spielt hierbei keine Rolle.
Das kann ein Ergänzungsfuttermittel ohne synthetische Zusatzstoffe nicht erfüllen. Schaut man sich aber einen Futterplan über eine ganze Woche an, so kann man mit einem Ergänzungsfuttermittel sehr wohl bedarfsgerecht füttern. Wir bieten unseren Kunden inzwischen 16 verschiedene Nassfuttersorten* zur Auswahl an. Hier kann jeder seinen Hund abwechslungsreich ernähren. Bei der Erstellung eures Futterplans solltet ihr darauf achten, dass ihr die Sorten Geflügel (enthält viel Calcium) und die Sorten Rind, Lamm, Wildschwein oder Ziege (enthält viel Phosphor, Eisen Zink, etc.) abwechselt füttert. Nehmt bitte zusätzlich einmal in der Woche die omegareichen Sorten Lachs und Hering mit auf den Speiseplan damit hier auch der Jodhaushalt gedeckt wird.
Sollte eurem Liebling trotzdem einmal etwas fehlen oder möchtet ihr ihn gut durch die Jahreszeiten bringen, habt ihr die Möglichkeit, bei unseren zahlreichen Nahrungsergänzern oder in unserer Mirals-Fit-Serie das entsprechende zu finden.
Bitte beachtet: Hinzufügen kann man immer – genau das, was man benötigt, aus dem Futter etwas entfernen, funktioniert leider nicht.
Ihr habt Fragen zu unserem Futter? Einfach eine kurze E-Mail schreiben an gesundheit@mirals.de, wir melden uns dann umgehend bei euch.
*Für alle Bestellungen bis zum 31.08.2025 könnt ihr Euch (Endkunde) mit dem Code: SLARIM10 einen Gutscheincode für alle Nassfuttersorten in den Warenkorb legen. Der Betrag wird direkt am Ende der Bestellung eingelöst.